Leutschering-Mitglieder pflanzen eine Wildhecke

Trotz starkem Regen wurde an der Leutschenstrasse eine Böschung bepflanzt.

Bereits zum zweiten Mal liessen sich Mitglieder des Ortsvereins Leutschering für eine Hecken-Pflanzaktion engagieren. Nachdem im Frühling 2025 Heckenpflanzungen auf der Sportanlage Chrummen erfolgten, wurde dieses Mal die steile Böschung an der Leutschenstrasse in Freienbach bepflanzt. Das Projekt wurde durch die Umwelt- und Landschaftskommission der Gemeinde Freienbach lanciert und vom Werkhof unterstützt. Bis anhin musste die Böschung ein- bis zweimal Mal pro Saison mühsam gemäht werden. Als Alternative soll die Wildhecke neben ökologischen Vorteilen auch eine Arbeitsentlastung mit sich bringen.

Dem Wetter getrotzt

Eine Gruppe von Mitgliedern und Sympathisantinnen des Leutscherings traf sich am Samstag, 14. März 2026 beim Leutschenbrunnen. Der Werkhof organisierte Werkzeuge und Pflanzgut. Zudem stand oberhalb der Böschungsmauer bereits eine stabile Absturzsicherung. So konnten die Freiwilligen des Ortsvereins unverzüglich Hand anlegen. Der Arbeitsablauf war einfach: Pflanzgruben öffnen, Erde lockern, Sträucher auswählen und ins Erdreich pflanzen. Mit verschiedenen Straucharten wie Liguster, Schneeball, Schwarz dorn, wilde Johannisbeere, Seidelbast, Stechpalme oder Kornwicke wurde die Basis für eine artenreiche Wildhecke zur Förderung der Biodiversität geschaffen.

Hätte bis zum Vortag das Wetter bestens mitgespielt, so war leider auf Samstag ein Wetter umschlag angekündet. Just zum Arbeitsbeginn begann es zu regnen, zuerst sanft, dann immer stärker. Liessen sich anfangs die Arbeitsschritte bei stabiler Grasnarbe noch gut abwickeln, wurde mit der Vernässung des Erdreichs das Pflanzen immer mühsamer. Die Erde wurde schwerer und klebriger und haftete an Schuhen und Werkzeugen, sodass anstelle von «Pflanzerde» immer häufiger vom «Dreck» gesprochen wurde. Der steile Hang wurde glitschiger und die montierte Absturzsicherung gewann an Bedeutung. Trotz dieser Erschwernisse sind die Arbeiten gut vorangekommen. Wie der Regen noch intensiver wurde, konnte die Pflanzung abgeschlossen werden.

Nach getaner Arbeit durfte sich die Frau- und Mannschaft am warmen Kaffee und der feinen Znüni-Verpflegung erfreuen. Das Buswartehäuschen diente als willkommener «Schärme». Ein herzliches Dankeschön gebührt den beiden guten Feen des Vorstandes für Speis und Trank und ihre gute Idee, im Umfeld des schönen Leutschenbrunnens bald zu einem gemütlichen Feierabend-Treff einzuladen. Ein paar Tage später, als der Boden wieder besser begehbar war, brauchte es lediglich noch einen Rückschnitt der Triebe, um das Wachstum anzuregen.

Der Leutschering dankt allen Freiwilligen und dem Werkhof für die wertvolle Unterstützung und die willkommenen Dienstleistungen.

Vorstand Ortsverein Leutschering Freienbach